Test
Download document

COLLIN, Matthäus Casimir von

Wehmut

Wenn ich durch Wald und Fluren geh,

Es wird mir dann so wohl und weh

In unruhvoller Brust

So wohl, so weh, wenn ich die Au

In ihrer Schönheit Fülle schau,

Und all die Frühlingslust.

Denn was im Winde tönend weht,

Was aufgetürmt gen Himmel steht,

Und auch der Mensch, so hold vertraut

Mit all der Schönheit die er schaut,

Entschwindet und vergeht.